Fotografieren in Zeiten von Corona

Das Thema Corona wird uns wohl das gesamte Jahr 2020 beschäftigen, ob wir das nun wollen oder nicht. Seitdem die Pandemie auch in Deutschland angekommen ist, bin ich am ständigen Nachdenken darüber, wie ich in diesen Zeiten meine Arbeit im Bereich der Peoplefotografie weiter gestalten sollte. Die Einhaltung des geforderten Mindestabstands von 2 Metern zwischen Fotograf und Modell sollte kein Problem darstellen. Dagegen ist das Maskieren für beide während des Shootings nahezu unmöglich. Ein „weiter so“ wie bisher kann es im Moment leider nicht geben, denn die Kuh ist noch nicht vom Eis, auch wenn die ersten Ferienflieger mit Versuchs-Touristen nach Mallorca aufgebrochen sind und so manch einer das Gefühl vermittelt bekommt, dass alles schon irgendwie vorbei wäre. Es gelten noch in vielen Bundesländern Kontaktbeschränkungen und aus medizinischer Sicht existieren noch keine wirksamen Medikamente oder gar Impfungen, welche dem Virus den Schrecken nehmen.

Da die Diskussion um eventuell infektiöse Aerosole noch im vollen Gange ist, habe ich mich vorerst dazu entschieden, mein Studio noch nicht wieder zu nutzen und stattdessen nur im Outdoor-Bereich zu arbeiten. Voraussetzung dafür ist jedoch der Wegfall sämtlicher Kontaktbeschränkungen hier in Sachsen. Ich hoffe, dass ich hiermit auf Verständnis stoße und wünsche allen weiterhin beste Gesundheit.